GASTFREUNDLICHKEIT, HAUSGEMÜTLICHKEIT, LEBENS- WEISE, SCHÄFERBILDER, FESTE
In dem bulgarischen Dorf wird der Tourist als Gast empfangen. Er fühlt sich hier als Freund oder als reisender Erforscher . Er kann mit der einheimischen Bevölkerung zusammenleben, oder sich an den landwirtschaftlichen Tätigkeiten einschließen.
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Der Reisende kann an Fußgängertouren, an Übergängen mit Pferden und Pferdewagen, an verschiedenen Handwerk- und Kochkunstkursen teilnehmen. Die Urlauber, die die Lust haben ihren Urlaub weit vom spannenden Stadtleben zu verbringen, können Unterkunft in einem Bauernhaus finden; sie können dort selbständig Joghurt ansetzen, ein Leintuch oder ein Tongefäß nach Hause mitnehmen, die er mit seinen eigenen Händen angefertigt hat oder den Streß vergessen, nachdem er bulgarische Reigen oder Ratschenitza munter getanzt hat. Über 50 Dörfer und 30 Kloster bieten Unterkunft für solche Touristen.
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Die Schönheit ist im Herzen und in der Seele des Bulgaren. In der Architektur, in der Einrichtung der Wohnung, in den Tänzen, im Kunstschaffen – überall strömt eine Harmonie von Farben und Tönen, Wärme und Gemütlichkeit.
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Diese Mannigfaltigkeit von volkstümlichen Bräuchen und Sitten, die die Spezialisten bis zu unserer Zeit in Staunen versetzen, entstanden von den Traditionen der Thrakier, der Slawen und der Protobulgaren. Die Sitten und die Bräuche, die Lieder und die Volkstrachten sind in jeder Gegend eigenartig und vielfältig, aber sie haben den Geist der Bulgaren durch die Jahrhunderte unserer 13-jahrhundertalten Geschichte erhalten. Die Elemente von den heidnischen Ritualen sind immer noch in den volkstümlichen Bräuchen (Kukeri, Feuertänze) anwesend. Eigenartig und typisch nur für die Bulgaren ist die Sitte Martenitzi aus roten und weißen Fäden anzufertigen.
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Die geschickten Hände des Bulgaren hantieren sachkundig mit Textil, Ton, Holz, Stein und Metall. Die Natur leuchtet aus den glänzenden Farben der volkstümlichen Geweben und Gefässen. Das Interieur in den Häusern steht in Anklang mit dem Geschmack der Hausherren; es ist bequem und flößt Ruhe und Gemütlichkeit auf.
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Der bulgarische Bauernhof mit seiner Mannigfaltigkeit von Gemüse, Obst und Vieh ist eine eigenartige Oase, wo ökologische Nahrungsmittel produziert werden. Hier kann man wie saftige Kirschen im Mai, so die süßen Mispeln im Dezember, zartes Lammfleisch am Georgstag und saftige Kotellete und eingelegtes Gemüse in den Weihnachten, zu Hause zubereiteten Jaghurt und Käse, prächtigen feuerigen Wein mit dem Duft verschiedener Weinarten, die unter den warmen Sonnenstrahlen reif werden, kosten. Die bulgarische Frau hat viele einzigartige und typische Speisen in der traditionellen bulgarischen Küche geschaffen.